Die Tochterübersetzungen des Esterbuches

Projektdetails

Beschreibung

Erstens: Einige georgische Ester-Handschriften wurden vor kurzem entdeckt. Wie sich die Texte dieser Handschriften zum ersten und zweiten griechischen Text verhalten, soll genau untersucht werden.
Zweitens: Obwohl es schon ein gutes Buch über die zusätzlichen Kapitel des Esterbuches gibt (Ingo Kottsieper, Zusätze zu Ester (ATD; Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1998)), ist es notwendig, diese Arbeit aufs Neue zu machen, jedoch müssen die anderen Quellen wie Vetus Latina und der Josephus-Text sowie Targumim und Midrashim miteinbezogen werden.
Drittens sollen nicht nur die Zusätze, sondern auch der altlateinische Text und der Josephus-Text des restlichen Esterbuches im Vergleich mit dem ersten und zweiten griechischen Text studiert werden. Dieser (dritte) Teil des Projekts wird durch die Thyssen Stiftung finanziert.

Das Esterbuch enthält eine wunderschöne Erzählung, aber die Geschichte seiner textuellen Entwicklung ist sehr komplex. Es gibt erstens das hebräische Buch mit seinen 10 Kapiteln. Dann gibt es auch eine griechische Übersetzung - die hat aber 16 Kapitel. Dazu kommt noch ein zweiter griechischer Text, der etwas kürzer als die erste griechische Übersetzung ist, aber immer noch länger als der hebräische Text. Die Frage heißt ganz einfach: wie verhalten sich diese verschiedenen Texte und wie soll man ihre textuelle Entwicklung verstehen? Genau diese Fragen versuchen wir zu beantworten. Bevor wir aber damit anfangen können, müssen einige wichtige Dinge geklärt werden (siehe Methode und Vorgangsweise).
KurztitelDie Tochterübersetzungen des Esterbuches
AkronymDie Tochterübersetzungen des Esterbuches
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/07/1830/06/20

Systematik der Wissenschaftszweige 2012

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