Emotionsregulation bei Sozialer Angststörung

Projektdetails

Beschreibung

Die Soziale Phobie (SP) ist gekennzeichnet von einer ausgeprägten Furcht vor negativer sozialer Bewertung. Laborstudien machen verzerrte Informationsverarbeitungsprozesse und eine erhöhte emotionale Reaktivität für die Ätiologie der SP verantwortlich. In letzter Zeit wurde zudem klar, dass Emotionsregulationsprozesse bei SP gestört sind. Zwar helfen die aktuellen Behandlungsmethoden den meisten Patienten, jedoch ist noch nicht klar, welche Behandlungsmodule dafür entscheidend sind. Im vorliegenden Antrag schlagen wir vor, Labormethoden mit Emotionsregulationstrainings zu kombinieren um das Verständnis für Ätiologie und Behandlung der SP zu verbessern. Eine neuentwickeltes Paradima soll aufzeigen, ob die Emotionsregulationststrategien Umbewertung und Ablenkung SP-spezifische Verarbeitungsverzerrungen und Hyperreaktivität bei Konfrontation mit ärgerlichen Gesichtsausdrücken reduzieren.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/10/1330/09/16

Systematik der Wissenschaftszweige 2012

  • 501 Psychologie

Systematik der Wissenschaftszweige 2002

  • 5516 Klinische Psychologie

Systematik der Wissenschaftszweige 2012 (6-Steller)

  • 501010 Klinische Psychologie

Publikationen

Social Pavlovian conditioning: Short- and long-term effects and the role of anxiety and depressive symptoms

Wiggert, N., Wilhelm, F., Boger, S., Georgii, C., Klimesch, W. & Blechert, J., Feb 2017, in : Social Cognitive and Affective Neuroscience. 12, 2, S. 329-339 11 S.

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikel

Open Access

Gender differences in experiential and facial reactivity to approval and disapproval during emotional social interactions

Titel in Übersetzung: Gender differences in experiential and facial reactivity to approval and disapproval during emotional social interactionsWiggert, N., Wilhelm, F., Derntl, B. & Blechert, J., 2015, in : Frontiers in Psychology. 6, S. 1-10 1372.

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikel

Open Access