'Ereigniskorrelierte Oszillation & Potentiale: Ihre funktionelle Bedeutung für episodisches & semantisches Gedächtins'

  • Klimesch, Wolfgang, (Projektleitung)

Projektdetails

Beschreibung

Das Ziel des Antrages ist es, das Zusammenwirken gedächtnisspezifischer Frequenzen bei semantischen und episodischen Gedächtnispozessen zu untersuchen. Es geht dabei um eine spezifischen Art von Binding, um ‚Prozessbindung’, oder ‚large scale integration’. Die Untersuchung von Prozessbindung kann idealerweise mit Methoden erfolgen, die entweder die Phasenkopplung zwischen zwei Gehirnarealen innerhalb einer Frequenz (m), oder zwischen zwei Frequenzen (m und n) im selben Areal oder zwischen Regionen erfassen. Dieser methodische Zugang wurde bis jetzt noch kaum auf des menschliche Skalp-EEG angewandt, obwohl Untersuchungen mit Tiefen- oder Subdural-Elektroden am Menschen und Tier eindrucksvoll belegen, dass Phasenkopplung einen wertvollen methodischen Zugang zur Erfassung von gedächtnisrelevanten neuronalen Prozessen darstellt. Zur Untersuchung von Prozessbindung wird eine Serie von Experimenten vorgeschlagen, in denen das Ausmaß der Beteiligung episodischer und semantischer Verarbeitung variiert wird. Die Grundlegende Hypothese ist, dass es bei zunehmender episodischer Anforderung zu einer Zunahme der Kopplung zwischen Frequenzen (zentriert um das Thetaband) kommt. Mit Hilfe einer neu entwickelten Methode (zur Erfassung des ‚instantaneous phase alignments’ bzw. PLI) sollen dabei auch ereigniskorrelierte Kopplungen zwischen Frequenzen erfasst werden, die der Generierung gedächtnisrelevanter EKP Komponenten (z.B. dem alt/neu – Effekt oder der LPN) zugrunde liegen.

EEG Messungen / Verwendung phasensensitiver Maße
KurztitelEreigniskorrelierte Oszillationen
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/01/0531/12/07