Individuumsbezogene und organisationale Determinanteen des Mehrfachblutspendens

Projektdetails

Beschreibung

Alle 80 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt, was in Summe einen Bedarf an rund 400.000 Konserven pro Jahr ausmacht (Der Standard, 2017). Gegenwärtig wird es allerdings für Blutspendeorganisationen wie das Österreichische Rote Kreuz zunehmend schwieriger, den kontinuierlichen Bedarf an Blutkonserven zu decken, da zunehmend weniger StammspenderInnen zur Verfügung stehen (Salzburger Nachrichten, 2012). Für die Blutspendeorganisationen erhebt sich somit die Frage, welche Barrieren einer (wiederholten) Blutspende entgegenstehen bzw. welche organisationalen Gestaltungsmaßnahmen potenziell lanciert werden können, um Personen wiederholt zu einer Blutspende bewegen.
Ziel des Forschungsprojektes ist es nun, empirisch individuumsbezogene und organisationale Faktoren zu identifizieren, welche eine Mehrfach-Blutspende begründen. Dementsprechend können als Ergebnisse der empirischen Erhebung die Deduktion von organisationalen Gestaltungsmaßnahmen betreffend Blutspende-Aktionen sowie ein Profiling der BlutspenderInnen in Bezug auf deren Blutspende-Motivationen, Einstellungen und Verhaltensweisen festgehalten werden.
Die Theory of planned behavior wird hierbei als konzeptionelle Basis für die empirische Erhebung herangezogen. Dies erscheint insofern opportun, als der Handlungsintention insbesondere im Kontext Blutspende eine sehr hohe Vorhersagekraft in Bezug auf das tatsächliche Handeln zugeschrieben werden kann (France et al., 2007).


Fragebogen
KurztitelMehrfachblutspende
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/07/1831/03/21

Systematik der Wissenschaftszweige 2012 (6-Steller)

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  • 502026 Personalmanagement

Systematik der Wissenschaftszweige 2012

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Systematik der Wissenschaftszweige 2002

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