Katalogisierung der mittelalterlichen Handschriften des Benediktiner-Frauenstifts Nonnberg. Die lateinischen Handschriften

Beschreibung

Das Projekt versteht sich als Teil eines Forschungsunternehmens, das vorsieht, wissenschaftliche Kataloge der mittelalterlichen Handschriften (bis 1600) in den Bibliotheken des Landes Salzburg zu erstellen. Die Ergebnisse der bisherigen Forschungsarbeit wurde in den Katalogen der deutschen Handschriften der Erzabtei St. Peter (1982) und der Universitätsbibliothek (1988) sowie der lateinischen und deutschen Handschriften der Stiftsbibliothek Michaelbeuern (2000) publiziert. Die Arbeiten am Katalog der deutschen mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek Nonnberg stehen vor dem Abschluss. Nunmehr sollen die lateinischen Handschriften dieser Bibliothek bearbeitet werden. Es handelt sich dabei um mehr als 40 Handschriften und an die 140 Fragmente aus der Zeit vom 9. bis zum 16. Jh. Sie überliefern fast ausschließlich Texte religiösen Inhalts. Zum überwiegenden Teil sind es Liturgica; unter den Fragmenten befinden sich auch Texte antiker Autoren.

Nach Anlage und Methode folgen die Beschreibungen den Kriterien, die von der Kommission für Schrift- und Buchwesen der Österr. Akademie der Wissenschaften erarbeitet wurden.

Das Projekt setzt sich zum Ziel, die mittelalterlichen Handschriften der Bibliothek des Benediktiner-Frauenstifts Nonnberg in Salzburg zum ersten Mal in Spezialkatalogen zu erfassen und damit der mediävistischen Forschung zugänglich zu machen.
KurztitelMittelalterliche Handschriften Nonnberg
StatusAbschlussdatum
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/05/041/05/08

Systematik der Wissenschaftszweige 2002

  • 6903 Geisteswissenschaften interdisziplinär
  • 6408 Kirchengeschichte
  • 6901 Bibliothekswissenschaft
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