Ostsyrisches Christentum entlang der Seidenstraße vor 1500: Inkulturation und interreligiöse Begegnung in China und Zentralasien

Projektdetails

Beschreibung

Die "Kirche des Ostens" überflügelte bezüglich der geographischen Weite alle anderen Kirchen des Mittelalters. Insbesondere entlang den alten Seidenstraßen in den Ländern Kasachstan, Kirgistan, Tatschkistan und Usbekistan wurden bedeutende archäologische Entdeckungen gemacht, die die weite Verbreitung dieser christlichen Tradition aufzeigt. U.a. Grabsteine mit syrischer Schrift in verschiedenen Sprachen (Sogdisch, Uigurisch, Syrisch etc.) oder chinesische Inschriften und Handschriften. Der Arbeitsschwerpunkt liegt dzt. auf der Verbreitung des Christentums über die Handelswege und die interreligiösen Begegnungen zwischen Christen und Anhängern anderer Religionen, insbesondere der Manichäer.
Christentum an der Seidenstraße stellt am „ZECO – Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens“ der Universität Salzburg ein Langzeitforschungsvorhaben dar.
KurztitelOstsyrisches Christentum entlang der Seidenstraße
AkronymOCESR
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/03/2128/02/22

Schlagwörter

  • Seidenstraße
  • Inkulturation
  • Ostsyrisches Christentum
  • Nestorians
  • Silk Road Studies