Prä-Post Evaluierung von Interventionen im städtischen Mobilitätsraum

Beschreibung

Die Gestaltung bzw. Umgestaltung des öffentlichen Raums gilt als wesentliche Voraussetzung, um nachhaltige, aktive Mobilität weiter zu fördern. Allerdings mangelt es bisher noch an einer standardi-sierten Methodik für die Wirkungsevaluierung von Interventionen im städtischen Mobilitätsraum. Des-halb zielt das POSITIM-Forschungsvorhaben auf die Schaffung einer generischen Methodik für die Wir-kungsabschätzung und -evaluierung von verkehrsplanerischen Interventionen durch die interdiszipli-näre Verknüpfung von Ansätzen aus der Verkehrssoziologie mit datengestützten, räumlichen Evaluie-rungs- und Monitoringroutinen ab. Neben etablierten Ansätzen (qualitative Umfragen, GIS-basierte Potenzial- und Umfeldanalysen, Ego-Videos, urbane Videos) werden als zentrales Innovationselement auch Humansensorik-Daten für die Evaluierung genutzt. Gemeinsam mit den assoziierten Städ-ten/Kommunen wird die integrative Methodik in mehreren Feldstudien konkret evaluiert und validiert. Mit den Projektergebnissen wird die Möglichkeit geschaffen, Interventionen im Mobilitätsraum mittels einer strukturierten, standardisierten und übertragbaren Methodik zu bewerten, sowie ihre Wirkung auf das Mobilitätsverhalten (Stressempfinden, Akzeptanz, Verlagerungseffekte, etc.) abzuschätzen.
KurztitelPOSITIM
AkronymPOSITIM
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/02/2031/07/22