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Abstract
Die Teilnahme an Schulentwicklungsprozessen ist tendenziell mit Stilen der autono‐
men Motivation verbunden, jedoch kann sich der Kontext von verordneter Schul‐
entwicklung (SE) in Folge von unbefriedigenden Ergebnissen bei standardisierten
Kompetenzerhebungen auf die Motivationsressourcen von Lehrpersonen nachteilig
auswirken. Mit einem personenzentrierten Ansatz (latenten Profilanalysen) wurde
die Stichprobe von n = 946 Lehrpersonen an Pflichtschulen, die an einem natio‐
nalen Projekt zur Sicherung von Grundkompetenzen an SE-Projekten teilgenom‐
men haben, auf Profile von motivationalen Regulationsstilen untersucht. 33,5 % der
Stichprobe sind in einem hoch autonomen Profil vertreten, 19 % im Profil »hoch
demotiviert« basierend auf externaler Regulation und Amotivation, während 49 %
ein eher von kontrollierter Motivation geprägtes Profil aufweisen. Mithilfe der hie‐
rarchischen logistischen Regression wurden Prädiktoren für die zwei kontrastieren‐
den Motivationsprofile bestimmt: Das Unterrichten eines Faches, das von der Kom‐
petenzerhebung erfasst wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dem Profil »hoch de‐
motiviert« zugeordnet zu werden. Ein hohes Involvement der Schulleitung und die
Kontextsensibilität des selbstgesteuerten Führungsstils erweisen sich demgegenüber
als robuste Prädiktoren für autonom motivierte Profile. Die Ergebnisse beider Ana‐
lyseansätze werden im Hinblick auf Implikationen für die Optimierung von schu‐
lischen Veränderungsprozessen aus der Perspektive der Selbstbestimmungstheorie
diskutiert.
men Motivation verbunden, jedoch kann sich der Kontext von verordneter Schul‐
entwicklung (SE) in Folge von unbefriedigenden Ergebnissen bei standardisierten
Kompetenzerhebungen auf die Motivationsressourcen von Lehrpersonen nachteilig
auswirken. Mit einem personenzentrierten Ansatz (latenten Profilanalysen) wurde
die Stichprobe von n = 946 Lehrpersonen an Pflichtschulen, die an einem natio‐
nalen Projekt zur Sicherung von Grundkompetenzen an SE-Projekten teilgenom‐
men haben, auf Profile von motivationalen Regulationsstilen untersucht. 33,5 % der
Stichprobe sind in einem hoch autonomen Profil vertreten, 19 % im Profil »hoch
demotiviert« basierend auf externaler Regulation und Amotivation, während 49 %
ein eher von kontrollierter Motivation geprägtes Profil aufweisen. Mithilfe der hie‐
rarchischen logistischen Regression wurden Prädiktoren für die zwei kontrastieren‐
den Motivationsprofile bestimmt: Das Unterrichten eines Faches, das von der Kom‐
petenzerhebung erfasst wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dem Profil »hoch de‐
motiviert« zugeordnet zu werden. Ein hohes Involvement der Schulleitung und die
Kontextsensibilität des selbstgesteuerten Führungsstils erweisen sich demgegenüber
als robuste Prädiktoren für autonom motivierte Profile. Die Ergebnisse beider Ana‐
lyseansätze werden im Hinblick auf Implikationen für die Optimierung von schu‐
lischen Veränderungsprozessen aus der Perspektive der Selbstbestimmungstheorie
diskutiert.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Motivation und Emotion von Lehrpersonen |
| Redakteure/-innen | Andreas Bach, Gerda Hagenauer |
| Erscheinungsort | Münster |
| Herausgeber (Verlag) | Waxmann Verlag |
| Seiten | 165 |
| Seitenumfang | 185 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-8188-0047-0 |
| ISBN (Print) | 978-3-8188-0047-5 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 30 Sept. 2025 |
Schlagwörter
- Motivation
- Emotion
- Lehrpersonen
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- 1 Vortrag
-
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