Abstract
Ausgangssituation
Global hat sich die Ungleichheit in den letzten Jahren stark zugespitzt: Inzwischen besitzen acht Milliardäre das gleiche Vermögen wie die ärmsten 3,6 Milliarden Menschen. Der ökologische Fußabdruck der Reichen ist so groß, dass er nicht nur aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit verkleinert werden muss. Auch im österreichischen Kontext gibt es Ungleichheiten. Einer der Spitzenreiter ist Österreich vor allem in der Vermögensungleichheit. Damit stehen soziale, gesundheitliche und kulturelle Ungleichheiten in Zusammenhang, die nicht übersehen werden dürfen.
Vision „Durch den Abbau struktureller Ungleichheit sind Einkommen und Vermögen so gerecht verteilt, dass es kaum mehr monetäre Armut gibt. Alle Menschen haben eine gesicherte Existenz. Ihnen steht Arbeit und ein Grundeinkommen zur Verfügung, um sich ihr gutes Leben innerhalb planetarer und gesellschaftlicher Grenzen leisten zu können, was sich darüber hinaus positiv auf die regionale Wirtschaft, Klima und Natur auswirkt. Außerdem gibt es ein allen zugängliches und breites Angebot sozial-ökologischer bedarfsgerechter Leistungen und
Infrastrukturen. Das betrifft u. a. medizinische Versorgung, Bildungschancen, Wohnen, Mobilität, Nahversorgung und Freizeitgestaltung. Sozialorganisationen spielen eine wichtige Rolle, und eine Aufwertung von menschenzentrierten Berufen hat stattgefunden. Das Verwaltungs- und Rechtssystem ist transparent und bietet Möglichkeiten zur Teilhabe frei von
Diskriminierung, und es fördert Integration.
Global hat sich die Ungleichheit in den letzten Jahren stark zugespitzt: Inzwischen besitzen acht Milliardäre das gleiche Vermögen wie die ärmsten 3,6 Milliarden Menschen. Der ökologische Fußabdruck der Reichen ist so groß, dass er nicht nur aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit verkleinert werden muss. Auch im österreichischen Kontext gibt es Ungleichheiten. Einer der Spitzenreiter ist Österreich vor allem in der Vermögensungleichheit. Damit stehen soziale, gesundheitliche und kulturelle Ungleichheiten in Zusammenhang, die nicht übersehen werden dürfen.
Vision „Durch den Abbau struktureller Ungleichheit sind Einkommen und Vermögen so gerecht verteilt, dass es kaum mehr monetäre Armut gibt. Alle Menschen haben eine gesicherte Existenz. Ihnen steht Arbeit und ein Grundeinkommen zur Verfügung, um sich ihr gutes Leben innerhalb planetarer und gesellschaftlicher Grenzen leisten zu können, was sich darüber hinaus positiv auf die regionale Wirtschaft, Klima und Natur auswirkt. Außerdem gibt es ein allen zugängliches und breites Angebot sozial-ökologischer bedarfsgerechter Leistungen und
Infrastrukturen. Das betrifft u. a. medizinische Versorgung, Bildungschancen, Wohnen, Mobilität, Nahversorgung und Freizeitgestaltung. Sozialorganisationen spielen eine wichtige Rolle, und eine Aufwertung von menschenzentrierten Berufen hat stattgefunden. Das Verwaltungs- und Rechtssystem ist transparent und bietet Möglichkeiten zur Teilhabe frei von
Diskriminierung, und es fördert Integration.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Earth4All: Austria |
| Untertitel | Eine Erde für alle. Ein Guide für Österreich - Modellierungsreport |
| Herausgeber (Verlag) | Club of Rome |
| Kapitel | IV |
| Seiten | 26-44 |
| Seitenumfang | 115 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 8 Juli 2024 |
Publikationsreihe
| Name | Earth4All : A survival Guide for Humanity |
|---|
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 1 – Keine Armut
-
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Schlagwörter
- nachhaltige Entwicklung
- Ungleichheiten reduzieren
- Club of Rome
Systematik der Wissenschaftszweige 2012
- 507 Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung
- 504 Soziologie
- 502 Wirtschaftswissenschaften
Forschungsimpact
-
Earth4All in Österreich - Club of Rome Austrian Chapter
Bukowski, M. (Organisator/in), Hinterberger, F. (Organisator/in), Schilke, N. (Akteur/in), Koch, A. (Akteur/in), Lefkofridi, Z. (Akteur/in), Ramstetter, L. (Akteur/in) & Fingerlos, I. (Akteur/in)
Forschungsimpact: Third-Mission-Aktivität
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