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Varietätenkonzeptionen und Wahrnehmung schulischen Sprachgebrauchs aus Sicht österreichischer Schülerinnen und Schüler

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceeding/Legal commentaryChapter in BookResearchpeer-review

Abstract

In Österreich besteht unter Laien wenig Einigkeit darüber, was ,Standard', ,Umgangssprache' und ,Dialekt' genau umfasst. Gleichzeitig existieren recht klare Wahrnehmungen von der Situationsbedingtheit bestimmter Sprechlagen. Die Studie analysiert 71 Interviews mit Schülerinnen und Schülern, die Sekundarstufe II-Schulen in rural geprägten Regionen besuchen und teils eine Varietät des Deutschen – meist den örtlichen Dialekt –, teils (zusätzlich) eine Varietät einer nicht-deutschen Sprache als L1 haben. Ziel ist es, zu ermitteln, mithilfe welcher Zuschreibungen sie Varietäten konzipieren, wie sie den Gebrauch von Varietäten und nicht-deutschen Sprachen im schulischen Umfeld wahrnehmen und was ihre Einstellungen dazu sind. Die Ergebnisse zeigen, dass es neben starken Überschneidungen auch deutliche Unterschiede in den Konzeptualisierungen zwischen Schülerinnen und Schülern in einem eher diglossischen und einem eher diaglossischen sprachlichen Umfeld sowie in Abhängigkeit von der jeweiligen L1 gibt.
Original languageGerman
Title of host publicationDialekt in der Lehre
Subtitle of host publicationSprachdidaktische und varietätenlinguistische Perspektiven
EditorsChristiane Hochstädt, Anny Schweigkofler-Kuhn
Place of PublicationTübingen
PublisherNarr Francke Attempto Verlag
Pages305-328
Number of pages23
Edition1
ISBN (Electronic)978-3-381-10903-6
ISBN (Print)978-3-381-10901-2
DOIs
Publication statusPublished - 8 Aug 2025

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 4 - Quality Education
    SDG 4 Quality Education
  2. SDG 10 - Reduced Inequalities
    SDG 10 Reduced Inequalities

Fields of Science and Technology Classification 2012

  • 602 Linguistics and Literature

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